top of page

FUNKTIONALE SICHERHEIT für SCHIENENFAHRZEUGE

Produktsicherheitsbild 4.png

UMFANG DER FUNKTIONALEN SICHERHEIT

 

  • Management der funktionalen Sicherheit für Schienenfahrzeuge gemäß CENELEC-Normen

  • Tools der funktionalen Sicherheit: Sicherheitsplan, Gefährdungsprotokoll/Hazard log,, FTA, FMEA, SIRF/TeSiP

  • Erstellung von Sicherheitsnachweisen für implementierte Sicherheitsfunktionen bis SIL 4 (EN 50129)

  • Unterstützung unabhängiger Sicherheitsbewertungen (ISA)

  • Sicherheitsbezogene Reviews von Betriebs- und Instandghaltungshandbüchern

  • Berücksichtigung der Unterschiede zwischen ISA (CENELEC) und AsBo (EU 402/2013)

Lucid_Origin_Modern_rolling_stock_as_a_mechatronic_system_with_2_edited_edited_edited.png

SIL - BESTIMMUNG

 

  • Identifizierung der Sicherheitsfunktionen, die eine explizite Risikobewertung mit quantitativen Werten erfordern

  • Systematische Bewertung der Sicherheitsfunktionen zur Bestimmung des Sicherheitsintegritätslevels (SIL)

  • Bestimmung von Häufigkeit der potentielln Schäden, Expositionsdauer und Möglichkeiten zur Vermeidung

  • Aufteilung der Sicherheitsfunktionen in relevante Teilfunktionen und Bestimmung ihrer SILs

  • Anwendung geeigneter Tools und Verfahrens, um SRAC (Sicherheitsrelevante Anwendungsbedingungen) zu ermitteln

Produktsicherheit – SIRF

SIRF / TeSiP – SICHERHEITSREGELUNG FAHRZEUG

 

  • Projektspezifische Anwendung der SIRF-Methode, einschließlich des TeSiP-Anhangs, entwickelt durch das Deutsche Eisenbahn-Bundesamt (EBA)

  • Anpassung und Weiterentwicklung der SIRF/TeSiP-Vorlage für projektspezifische Zwecke

  • Nutzung einer umfangreichen Datenbank zur Identifizierung fahrzeugbezogener und projektspezifischer Gefährdungen

  • Entwicklung von risikomindernden Maßnahmen für System Engineering und Betrieb 

  • Erstellung einer SIRF/TeSiP-Tabelle als Nachweisgrundlage für die korrekte Anwendung der CSM-RA (EU) 402/2013

Produktsicherheitsbild 2.png

SICHERHEITSANFORDERUNGSSPEZIFIKATION

 

  • Abgrenzung der festzulegenden Sicherheitsanforderungen

  • Spezifikation der ermittelten Sicherheitsanforderungen und ihrer charakteristischen Merkmale

  • Gliederung der Sicherheitsanforderungen in die Kategorien Fahrzeuge, Betrieb, Instandhaltung und Infrastruktur

  • Management der Transformation der ermittelten risikomindernden Maßnahmen in die spezifizierten Sicherheitsanforderungen

  • Dokumentation der spezifizierten Sicherheitsanforderungen in einer freigegebenen Sicherheitsanforderungsspezifikation

Hazard_log_Pic05.png

ERSTELLUNG EINES
GEFÄHRDUNGSPROTOKOLLS / HAZARD LOG

 

  • Gefährdungen auf Fahrzeugebene

  • Gefährdungen durch relevante Teilsysteme an Bord

  • Gefährdungen von der Schnittstelle Fahrzeug / Infrastruktur

  • Gefährdungen, speziell für eine bestimmte Fahrzeugkategorie

  • Gefährdungen durch klimatische und geografische Einflüsse

Produktsicherheitsbild 5.png

BESTIMMUNG VON SRAC
(Sicherheitsbezogene Anwendungsbedingungen)

 

  • Identifizierung von projektspezifischen sicherheitsbezogenen Anwendungsbedingungen (SRAC) 

  • Analyse der Gefährdungsprotokolle und anderer Sicherheitsdokumente bezüglich der potenziellen SRACs, Durchführung Peer-Reviews von SRAC 

  • Anwendung von Maßnahmen zur Reduzierung der Anzahl von hergeleiteten SRAC, z.B. bei inhaltlich doppelten SRAC

  • Implementierung der definierten SRAC in Betriebs- und Instandhaltungshandbücher, Review von Updates

  • Managen die Akzeptanz der definierten SRAC durch zukünftige Fahrzeugbetreiber

Product Safety Pic 9.png

DEFINITION EINES
SICHERHEITSBEZOGENEN SYSTEMS

 

  • Definition und Festlegung des beabsichtigten Zwecks des Schienenfahrzeugsystems, Treffen der Annahmen für geeignete Grenzen der Risikobewertung 

  • Spezifikation der Systemfunktionen sowie der relevanten menschlichen, technischen und betrieblichen Komponenten 

  • Festlegen von Systemgrenzen, einschließlich der interagierender Systeme

  • Überwachung der physischen und funktionalen Schnittstellen des Systems, einschließlich Ein- und Ausgaben

  • Berücksichtigung der kompletten Systemumgebung, wie z.B. Wärmefluss, Stöße, Vibrationen oder elektromagnetische Verträglichkeit

Product Safety Pic 7.png

SICHERHEITSNACHWEIS /
SAFETY CASE

 

  • Erstellung eines Konzeptes für einen Sicherheitsnachweis gemäß den eisenbahnbezogenen CENELEC-Standards

  • Hinzufügen eine Liste der erforderlichen Referenzen als Teil des Umfanges des Sicherheitsnachweises

  • Sicherstellung, dass alle erforderlichen Referenzen verfügbar sind, Bestellung fehlender Unterlagen

  • Rechtzeitige Einholung aller relevanten und erforderlichen Unterlagen und Zertifikate für den Sicherheitsnachweis

  • Unterstützung bei Verhandlungen mit der Unabhängigen Bewertungsstelle (AsBo) zur Akzeptanz des Sicherheitsnachweises

FAHRZEUGGENEHMIGUNG

Autorisierungszug 1

​​​UNTERLAGEN ZUR INTEGRATION
DER ETCS-ONBOARD AUSRÜSTUNG

 

  • Unterstützung zur Erfüllung der Anforderungen von TSI Loc&Pas und TSI CCS/CCO für die Bewertung durch NoBo und DeBo für ETCS bei Neufahrzeugen und RETROFIT-Projekten

  • Unterstützung zur Erfüllung spezifischer Anforderungen der Verordnung „Bekanntgabe 09“

  • Unterstützung von System Engineering zur Entwicklung
    ETCS-Schnittstellen zur Erfüllung der FuSi-Anforderungen

  • Unterstützung bei der Erlangung von NoBo/DeBo-Zertifikaten gemäß Richtlinie (EU) 2016/797

  • Unterstützung bei der Durchführung des ESC-Prozesses (ETCS-Systemkompatibilität) in der DACH-Region

  • Erstellung der von der Bewertungsstelle (AsBo) geforderten relevanten Dokumentation

Autorisierungszug 2

UNTERLAGEN FÜR BENANNTE ODER BESTIMMTE STELLE (NoBo / DeBo)

 

  • Sicherstellen, dass die Dokumentation mit der Checkliste der Nationalen Eisenbahn-Behörde übereinstimmt. Zuordnen der Inhalte aus der Checkliste zu den entsprechenden Fachgebieten.

  • Relevante Normen und gesetzliche Vorschriften ermitteln und dokumentieren, einschließlich des gültigen Ausgabedatums für das Projekt

  • Klärung und Schließung offener Punkte, die in den Entwürfen des DeBo-Dossiers dokumentiert wurden

  • Definition der gültigen, projekt-relevanten TSIs – z.B. TSI LOC&PAS, TSI ZZS, Richtlinien und Verordnungen

  • Definition der Arbeitspakete (WP), deren Abstimmung mit DeBo und NoBo

  • Peer-Review der vom Kunden erstellten Dokumente zur Einreichung bei der Benannten Stelle (NoBo)

Autorisierungszug 3

FESTLEGUNG DER NATIONALEN
TECHNISCHEN REGELN (NTR)

 

  • Prüfen und präzisieren der für das Projekt des Kunden geltenden Notifizierten Nationalen Technischen Regeln (NTR)

  • Dokumentieren der projektrelevanten NTR und Sicherstellen deren Verfügbarkeit für die Beteiligten 

  • Berücksichtigung und Umsetzung der NTR-Aktualisierungen, einschließlich der Empfehlung zur Anwendung der geeigneten Werkzeuge

  • Durchführung von Peer-Reviews und Kohärenzprüfungen der projektbezogenen NTR

  • Klärung der offenen Punkte mit den Beteiligten hinsichtlich der Anwendung gültiger NNTR 

Autorisierungszug 4

UNTERLAGEN FÜR UNABHÄNGIGE
BEWERTUNGSSTELLE (AsBo)

 

  • Sicherstellen, dass die Dokumentation im Projekt den Anforderungen aus Verordnungen (EU) 402/2013, (EU) 1136/2018 und deren Änderungen entspricht

  • Bereitstellung des erforderlichen Arbeitsumfangs für CSM, Erfassung der Anforderungen und funktionale Sicherheit

  • Durchführung von Kohärenzprüfungen der erforderlichen Inspektionsberichte, Technischen Dossiers und Zertifikate

  • Zusammenfassung von Nutzungsbedingungen und betrieblichen Einschränkungen aus Ergebnissen anderer Zertifizierungen 

  • Reduzierung der Anzahl der Iterationsschleifen mit dem AsBo und dadurch Verkürzung der tatsächlichen Projektdauer

  • Unterstützung der AsBo bei der Erstellung des unabhängigen Sicherheitsbewertungsberichtes (SAR) durch die Bereitstellung aktueller Referenzdokumente

bottom of page